Schlaf & Sport

Wie Schlafmangel die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt

Was für uns Normalsterbliche gilt, gilt für Sportler umso mehr: Schlafmangel verschlechtert die Leistungsfähigkeit. Eine zu geringe Nachtruhe beeinträchtigt sowohl die körperliche als auch die mentale Leistungsfähigkeit und sollte von Sportlern unbedingt vermieden werden – egal ob im Leistungs- oder Freizeitbereich. Für eine optimale Performance sind sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht empfehlenswert. Ebenso ein konsequenter Schlafrhythmus – auch an freien Tagen – sowie eine gute Schlafhygiene. Das bedeutet beispielsweise auch, Bildschirmzeiten vor dem Schlafen zu vermeiden. Immer mehr Studien zeigen außerdem, dass Schlaf als Erfolgsfaktor im Spitzensport lange unterschätzt wurde. Grund genug, das Thema einmal näher zu beleuchten.

Reaktionsfähigkeit und Muskelkraft sind besonders betroffen

Genügend Schlaf ist ein unterschätzter, aber essenzieller Teil jeder Trainingsroutine. Da sind sich Forscher und Experten einig. So gibt es laut der „Zeitschrift Sportmedizin“ inzwischen einige Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und mangelnder Präzision von Bewegungsabläufen bei unterschiedlichsten Sportarten. Aktuelle Studien mit Langstreckenläufern sowie Bi- und Triathleten legen zudem nahe, dass sich bei schlechten Schläfern die gastrointestinalen Beschwerden während der Wettkämpfe häufen. Schlafmangel hat auch gerade deshalb erhebliche Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit, da Schlaf eine zentrale Rolle bei der körperlichen und mentalen Regeneration spielt. Ein Mangel beeinträchtigt die Fähigkeit der Muskeln, effizient zu arbeiten, was zu einer geringeren Maximalkraft und Ausdauer führt.

Nachtruhe entscheidend für Regeneration des Körpers

Wenig Schlaf verlangsamt die Reaktionsgeschwindigkeit, was besonders in Sportarten mit schnellen Bewegungen oder taktischem Spiel von Nachteil ist. Bei einer schlechten Regeneration wird außerdem das Immunsystem stark in Mitleidenschaft gezogen. Denn nur während des Tiefschlafs werden Wachstumshormone freigesetzt, die für die Reparatur von Muskeln und Gewebe wichtig sind. Wenig Schlaf bedeutet ergo immer auch weniger Regeneration. Schlafmangel senkt dazu indirekt auch die persönliche Motivation. So sinkt die Leistungsbereitschaft im Training wie im Wettkampf. Müdigkeit beeinträchtigt die Koordinationsfähigkeit, was wiederum Fehltritte und somit das Verletzungsrisiko erhöht. Fazit: Sport braucht Schlaf – dann klappt’s auch mit dem Wettkampf.

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